Matthias startet bei Turnier in Breslau

Hasta La Vista – Squash

Nach einer entspannten dreistündigen Autofahrt stehe ich in Breslau vor einer unscheinbaren Tür. Hinter einer normalen Haustür befindet sich Hasta La Vista, der größte Squash Club der Welt mit sagenhaften 32 Courts, darunter ein Glas Court.

Die Bedeutung der Anlage in Polen sieht man auch an der Turnierorganisation. Die Leitung führt Klaudyna, fünftbeste Spielerin Polens und im Hasta La Vista auch als Trainerin angestellt. Nach einer freundlichen Begrüßung und Erklärung der verwendeten Turniersoftware geht’s auch schon los. Gleich das erste Spiel im Glascourt, mit weißem Ball und Liveübertragung. Da wird die normale Aufregung vor dem ersten Spiel gleich doppelt so groß.

Glücklicherweise ist der Gegner in der ersten Runde gut geeignet um etwas Ruhe zu erlangen, so dass ich nach einem einfachen 3:0 die Anlage etwas erkunden kann. Nicht nur unzählige  Squashcourts, auch Badminton, einen großen Fitnessbereich und sogar ein komplettes Geschäft mit allem an Sportausrüstung, was man sich wünschen kann, und vor-Ort Besaitungsservice gibt es.

Aber dann geht es auch schon weiter. Durch ein Walkover in der zweiten Runde treffe ich in der dritten Runde auf den, auf Eins gesetzten Marcin. Nach einem über 40-minütigen Fünfsätzer muss ich mich leider geschlagen geben und verpasse damit den Einzug ins Viertelfinale.

In den weiteren Spielen macht sich, vor allem die mentale, Erschöpfung bei mir bemerkbar. Vielleicht waren es doch etwas zu viele neue Eindrücke für einen einzelnen Tag. Von den letzten drei Spielen gehen zwei knapp gegen mich aus, und eins zu meinen Gunsten.

Das Turnierfazit: Fünf Spiele, 16. Platz, viele neue Eindrücke und der Vorsatz wieder zu dieser wundervollen Anlage zu fahren. Das nächste Mal vielleicht auch nicht allein? Die nächste Chance wird am 1.4. bei einem B Turnier sein.

 

Matthias